Briefmarken-Literatur
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Aus dem Briefmarken-Lexikon
Arbeitsgemeinschaften
In der Philatelie sind Forschungsgemeinschaften (Argen), die die Hintergründe und alle damit in Verbindung stehenden Fragen, und auch die Fragen hinter den Fragen, eines bestimmten Gebietes untersuchen und zu klären versuchen.
Aber auch deren Mitglieder fingen als Jugendliche, meist zumindest relativ jung, mit dem Briefmarkensammeln an. Marke für Marke, ohne Anleitung, waren auch sie den vielfältigen qualifizierten und nicht qualifizierten Vorstellungen, Deutungen und Ratschlägen zu diesem Hobby ausgesetzt.
Die, die alle negativen Klippen unseres Hobbys mehr oder weniger stark beeinflußt umschifft haben, Enttäuschungen abhakten und / oder anderes versuchten, früher oder später die Liebe zu einer bestimmten Art des Briefmarkensammelns fanden, sind echte Spezialisten, schmerzunempfindlich und mit Durchstehvermögen, die den Durchbruch geschafft haben und heute fester Bestandteil der Zukunft der Philatelie sind.
Die Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet, bestimmte Bereiche, Teilausgaben, auf Serien, auf eine bestimmte Briefmarke, auf Stempel, auf politische oder wirtschaftliche Gegebenheiten, auf ..... auf fast unendliche Möglichkeiten, ist der Beginn höchster Sammlerweihen. Das ist der Punkt, an dem "Briefmarken-Sammeln" den Kopf positiv dominiert, eigenes Denken und Wissen ständig in neue Bereiche aufbrechen läßt, die Dinge vernetzt und sich Fragen nach dem jeweiligen "Dahinter" nicht mehr unterdrücken lassen.
Was liegt dann näher, als nach Gleichgesinnten zu suchen, eigenes Wissen anzubieten, fremdes Wissen zu erfahren, zu diskutieren - und letztendlich einen Wissenspool zu nutzen oder mitzuhelfen ihn zu schaffen, den andere in Zukunft nutzen und auch wieder ergänzen können.
Nur, eins ist auch hier klar: das Überleben der Arbeitsgemeinschaften wie der ganzen Philatelie steht und fällt mit deren Basis, also dem Nachwuchs, die Herr Hövelmann ob ihrer Bedeutung abfällig als "Heilige" bezeichnet. Man hört, daß es diese Basis nicht mehr gäbe. Absolut falsch, das scheint nur so. Es gibt genug Nachwuchs, nur der erreicht nicht mehr den Punkt, an dem er überlegen könnte, in eine Arge einzusteigen. Er wirft nämlich vorher das Handtuch.
Warum wohl?
Um das aufzuhalten wäre es nötig, daß man auf diese kleinen Sammler zugeht und nicht zuläßt, daß sie "über den Tisch" gezogen werden - aber das scheint unmöglich. Man überläßt sie hilf- und ratlos dem freien, unfairen Spiel dieses Marktes - und verhöhnt sie in ihrem Scheitern dann auch noch - wenn man überhaupt mal an sie denkt. Meistens werden sie jedoch nicht mal wahrgenommen, spielt lieber sein eigenes, in höheren Sphären angesiedeltes Briefmarken-Monopoly.
Durch den unsinnigen, gewollt jegliche Konkurrenz ausschaltenden Umstand, daß die organisierte Philatelie die Vertreterin aller Schichten dieses Genres sein möchte, sind Konflikte vorprogrammiert, die zwangsläufig zu Lasten der kleinen Sammler ausgehen. An denen ist schließlich direkt nichts zu verdienen.
Die Argen würden gut daran tun, viele tun das sicherlich auch schon, die Nähe zu den jungen und jüngsten Sammlern zu suchen. Ihnen zu zeigen, wie sich ihr Hobby entwickeln könnte und ihnen sagen, was sie dabei unbedingt beachten sollten.
Grüß Gott, liebe Briefmarkenfreunde !
Gut Ding, besonders Qualität, will Weile haben, langsam wachsen.
So auch diese Seite, auf der ich, Günther Köpfer, Briefmarkensammler seit mehr als 50 Jahren, Sie herzlich Willkommen heiße.
Den Briefmarkensammler als Zielgruppe, ist der philatelistische Buch- und Zeitschriftenmarkt übersäht von Angeboten, die allesamt vorgeben, für ihn gemacht, nützlich und, logischerweise, „unentbehrlich“ zu sein.
Einige wenige unentbehrliche gibt es tatsächlich, aber selbst bei den meisten Empfehlenswerten muß man teils gewaltige Abstriche machen. Als Grund hierfür sehe ich, daß sie fast alle aus der Ecke kommen, die mit dem Briefmarkensammler möglichst gute, nur leider oft einseitige Geschäfte machen möchten - immer zu dessen Nachteil.
Viele Titel solcher Literatur muß man jedoch als „nicht empfehlenswert“ einstufen.
Hierfür Geld auszugeben, wäre wie Geld aus dem Fenster zu werfen. Durch nur teilweise Information, komplettes Weglassen oder fehlende Interpretation werden uninformierte Sammler auf falsche, ausschließlich dem Handel dienende Fährten gelockt.
Ergebnis sind, wie derzeit zigtausende, ja hunderttausende Beispiele beweisen, in Jahrzehnten teuer erkaufte, nun wertlose Sammlungen – und verärgerte Sammler.
Mit meinen diversen Internet-Auftritten möchte ich solch furchtbare Entwicklungen vermeiden helfen, und mit meiner neuen Seite www.briefmarken-literatur.de Entscheidungshilfen für oder gegen den Kauf irgendwelcher Briefmarken-Literatur geben.
Für die Bewertung stelle ich ganz einfach die logischen Ansprüche von uns Sammlern an ein Produkt dem gegenüber, was es tatsächlich beinhaltet, fertig.
Sortiert nach
Ratgeber            Kataloge und Handbuch-Kataloge
Zeitschriften         Artverwandtes
kann man dann die Bewertungsergebnisse als
"?" (für eigene Werke)        sehr empfehlenswert        
empfehlenswert
bedingt empfehlenswert         
nicht empfehlenswert
ablesen
Vom jeweils bewerteten Produkt kommt man mit einem Klick zur Besprechung, in der einmal weitere Informationen und Tipps hierzu gegeben werden, vor allem aber über, „Anspruch“, „Tatsachen“, „Realität“, „Bewertung“, wie es zum jeweiligen Urteil gekommen ist.
Freuen würde ich mich darüber, wenn ich Bewertungen zum Positiven verändern dürfte, denn das wäre ja mit der Anerkennung des Briefmarkensammlers als solchem verbunden.
Viel Spaß!