Briefmarken-Literatur
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Aus dem Briefmarken-Lexikon
Einzelfrankaturen
Ist ein Sammelbrief oder eine Karte mit nur einer Briefmarke oder nur einem Zusammendruck aus einem Block, aus Markenheftchen (MH) oder Markenheftchen-Bogen (MH-Bogen) frankiert, spricht man von einer Einzelfrankatur.
Natürlich ist dies die häufigste Art der Frankatur von Postsachen, fast immer Standard und somit relativ wertlose, jedoch lückenfüllende Massenware.
Es gibt bzw. gab jedoch auch in diesem Bereich Versendungs- und Verwendungsarten, die sehr selten und gesucht sind. Markantestes Beispiel hierfür ist die "Blindensendung".
Relativ "selten" ist auch die Verwendung von Zuschlagsmarken, noch mehr der Marken aus Blocks mit Zuschlag. Auch die Einzelfrankatur aus Normal-Blocks ist nicht so häufig.
Sehr interessant sind auch Frankaturen mit Marken, die, kurz vor einer Portoerhöhung verausgabt, für eine bestimmte Versendungsart nach wenigen Wochen nicht mehr verwendbar waren / sind.
Vorsicht ist also beim Kauf von EF geboten. Sollten hierfür Katalogpreise herangezogen werden, ist zu beachten, daß diese vielfach viel zu hoch angesetzt sind, im Falle seltener Frankaturen jedoch viel zu niedrig (siehe hierzu auch "Briefebewertung").
Wissen ist folglich auch hier wieder Macht!
Guten Abend, liebe Briefmarkenfreunde !
Gut Ding, besonders Qualität, will Weile haben, langsam wachsen.
So auch diese Seite, auf der ich, Günther Köpfer, Briefmarkensammler seit mehr als 50 Jahren, Sie herzlich Willkommen heiße.
Den Briefmarkensammler als Zielgruppe, ist der philatelistische Buch- und Zeitschriftenmarkt übersäht von Angeboten, die allesamt vorgeben, für ihn gemacht, nützlich und, logischerweise, „unentbehrlich“ zu sein.
Einige wenige unentbehrliche gibt es tatsächlich, aber selbst bei den meisten Empfehlenswerten muß man teils gewaltige Abstriche machen. Als Grund hierfür sehe ich, daß sie fast alle aus der Ecke kommen, die mit dem Briefmarkensammler möglichst gute, nur leider oft einseitige Geschäfte machen möchten - immer zu dessen Nachteil.
Viele Titel solcher Literatur muß man jedoch als „nicht empfehlenswert“ einstufen.
Hierfür Geld auszugeben, wäre wie Geld aus dem Fenster zu werfen. Durch nur teilweise Information, komplettes Weglassen oder fehlende Interpretation werden uninformierte Sammler auf falsche, ausschließlich dem Handel dienende Fährten gelockt.
Ergebnis sind, wie derzeit zigtausende, ja hunderttausende Beispiele beweisen, in Jahrzehnten teuer erkaufte, nun wertlose Sammlungen – und verärgerte Sammler.
Mit meinen diversen Internet-Auftritten möchte ich solch furchtbare Entwicklungen vermeiden helfen, und mit meiner neuen Seite www.briefmarken-literatur.de Entscheidungshilfen für oder gegen den Kauf irgendwelcher Briefmarken-Literatur geben.
Für die Bewertung stelle ich ganz einfach die logischen Ansprüche von uns Sammlern an ein Produkt dem gegenüber, was es tatsächlich beinhaltet, fertig.
Sortiert nach
Ratgeber            Kataloge und Handbuch-Kataloge
Zeitschriften         Artverwandtes
kann man dann die Bewertungsergebnisse als
"?" (für eigene Werke)        sehr empfehlenswert        
empfehlenswert
bedingt empfehlenswert         
nicht empfehlenswert
ablesen
Vom jeweils bewerteten Produkt kommt man mit einem Klick zur Besprechung, in der einmal weitere Informationen und Tipps hierzu gegeben werden, vor allem aber über, „Anspruch“, „Tatsachen“, „Realität“, „Bewertung“, wie es zum jeweiligen Urteil gekommen ist.
Freuen würde ich mich darüber, wenn ich Bewertungen zum Positiven verändern dürfte, denn das wäre ja mit der Anerkennung des Briefmarkensammlers als solchem verbunden.
Viel Spaß!