Briefmarken-Literatur
NEU
Aus dem Briefmarken-Lexikon
Nachzähnung
Zu den ganz großen, von der Briefmarkenlobby offensichtlich oder logischerweise geduldeten Betrügereien der Philatelie gehört die Manipulation von Briefmarken.
Laut einer internationalen Vereinbarung "müssen" Veränderungen von Briefmarken zum Zweck einer Manipulation rückseitig mit einer "4 im Kreis" gekennzeichnet werden. Im "Michel Sammler-ABC" kann man das nachlesen. Man stellt dort jedoch nur lapidar fest, daß das nicht geschieht und im weiteren Verlauf (im Interesse des Handels?), daß solche Marken lediglich ein wenig im Wert reduziert wären.
Es wir also effektiv nichts gegen diese Manipulateure unternommen, im Gegenteil, die Briefmarkenlobby bietet denen sogar noch Raum für ihre Werbung.
Fest steht jedoch, daß manipulierte Briefmarken absolut wertlos sind, der Handel kauft solche Marken nicht an.
Auf die vielfältigste Art und Weise werden Briefmarken so "hingetrimmt", daß sie, man kann es nicht oft genug sagen, obwohl wertlos, möglichst täuschend, uninformierten oder "blauäugigen" Sammlern für unglaublich viel Geld buchstäblich "angedreht" werden können.
Eine der häufigsten Betrügereien dieser Art sind Nachzähnungen. Hier werden z.B. neben zu kurzen Zähnen die Zähnungslöcher vertieft, so daß bei flüchtigem Hinsehen der Eindruck einer einwandfreien Zähnung entsteht. Legt man jedoch auf der Linie vom ersten zum letzten Zähnungsloch einer Zahnreihe ein Blatt Papier an, erkennt man sofort die Vertiefung von Zahnlöchern, also eine Manipulation.
Sind zuviel Zähne einer Zahnreihe zu kurz oder fehlen gar, geht man noch einen Schritt weiter: man zähnt eine ganze Reihe komplett neu, oder es werden gleich ganze Ecken neu angesetzt. Die Marken sehen dann wieder ganz toll aus, erscheinen einwandfrei gezähnt - sind aber kleiner als das Original. Das erkennt man durch Hinterlegung einer Originalmarke oder bei angesetzten Teilen mit einer Prüflampe.
Legt man solche Marken einem Prüfer zur Begutachtung vor, erkennt der das selbstverständlich sofort. Und jeder vernünftig denkende Mensch erwartet nun, daß solche Marken z.B. mit einem rückseitigen Prüfstempel "nachgezähnt" oder ähnlichem gekennzeichnet werden. Weit gefehlt! Lediglich ein beigelegtes "Zettelchen" mit dem lapidaren Vermerkt "nachgezähnt" dokumentiert dem Auftraggeber die Manipulation - und der kann nun, wenn nötig immer wieder, versuchen, diese wertlose Marke einem anderen Sammler anzudrehen. Der ahnungslose Käufer legt nun die gleiche Marke wieder dem Prüfer vor, erhält wieder ein Zettelchen "nachgezähnt" und .....
Man könnte meinen, die Briefmarkenlobby, also die Manipulateure, der Sammlerverband des Handels, die Händler, die Kataloghersteller und die Prüfer arbeiten fröhlich Hand in Hand - und die Sammler zahlen die Zeche. Wenn das kein Betrug ist, was ist dann?
Guten Tag, liebe Briefmarkenfreunde !
Gut Ding, besonders Qualität, will Weile haben, langsam wachsen.
So auch diese Seite, auf der ich, Günther Köpfer, Briefmarkensammler seit mehr als 50 Jahren, Sie herzlich Willkommen heiße.
Den Briefmarkensammler als Zielgruppe, ist der philatelistische Buch- und Zeitschriftenmarkt übersäht von Angeboten, die allesamt vorgeben, für ihn gemacht, nützlich und, logischerweise, „unentbehrlich“ zu sein.
Einige wenige unentbehrliche gibt es tatsächlich, aber selbst bei den meisten Empfehlenswerten muß man teils gewaltige Abstriche machen. Als Grund hierfür sehe ich, daß sie fast alle aus der Ecke kommen, die mit dem Briefmarkensammler möglichst gute, nur leider oft einseitige Geschäfte machen möchten - immer zu dessen Nachteil.
Viele Titel solcher Literatur muß man jedoch als „nicht empfehlenswert“ einstufen.
Hierfür Geld auszugeben, wäre wie Geld aus dem Fenster zu werfen. Durch nur teilweise Information, komplettes Weglassen oder fehlende Interpretation werden uninformierte Sammler auf falsche, ausschließlich dem Handel dienende Fährten gelockt.
Ergebnis sind, wie derzeit zigtausende, ja hunderttausende Beispiele beweisen, in Jahrzehnten teuer erkaufte, nun wertlose Sammlungen – und verärgerte Sammler.
Mit meinen diversen Internet-Auftritten möchte ich solch furchtbare Entwicklungen vermeiden helfen, und mit meiner neuen Seite www.briefmarken-literatur.de Entscheidungshilfen für oder gegen den Kauf irgendwelcher Briefmarken-Literatur geben.
Für die Bewertung stelle ich ganz einfach die logischen Ansprüche von uns Sammlern an ein Produkt dem gegenüber, was es tatsächlich beinhaltet, fertig.
Sortiert nach
Ratgeber            Kataloge und Handbuch-Kataloge
Zeitschriften         Artverwandtes
kann man dann die Bewertungsergebnisse als
"?" (für eigene Werke)        sehr empfehlenswert        
empfehlenswert
bedingt empfehlenswert         
nicht empfehlenswert
ablesen
Vom jeweils bewerteten Produkt kommt man mit einem Klick zur Besprechung, in der einmal weitere Informationen und Tipps hierzu gegeben werden, vor allem aber über, „Anspruch“, „Tatsachen“, „Realität“, „Bewertung“, wie es zum jeweiligen Urteil gekommen ist.
Freuen würde ich mich darüber, wenn ich Bewertungen zum Positiven verändern dürfte, denn das wäre ja mit der Anerkennung des Briefmarkensammlers als solchem verbunden.
Viel Spaß!