Briefmarken-Literatur
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Aus dem Briefmarken-Lexikon
Briefmarkenzeitschriften
Im Zeitschriftenhandel, besonders an Bahnhöfen, im Briefmarkenhandel und auch im Abo erhältlich, erwecken diese Zeitschriften den Eindruck, für Briefmarken-Sammler geschaffen worden zu sein.
Das ist nicht richtig. Herr Hövelmann, ein bekannter, in mehreren Fachzeitschriften engagierter Journalist, beantwortete meine diesbezügliche Frage in der "Deutschen-Briefmarken-Revue" mit einem glatten "NEIN" und einem anschließenden, wohl relativieren wollenden ", jedenfalls nicht nur" - und bestätigt somit meinen Eindruck.
Na ja, wenn man sich mal überlegt, daß da im Grunde genommen zwei völlig unterschiedliche Interessengruppen (der Handel und die Käufer) bedient werden müssen, kann man sich außer Eigenwerbung und Verkaufsangeboten des Handels auch wirklich nichts rein Sammlerbezogenes vorstellen. Die wenigen "privaten" Inserate können diesen Gesamteindruck auch nicht ändern.
Schaut man sich die Zeitschriften kritisch an, erkennt man, daß die meisten Berichte offensichtlich nur dem Umstand dienen, die Zeitschrift nicht als reine Werbebroschüre erscheinen zu lassen.
Eine dieser Zeitschriften bestand zu
* rund 70 % aus Inseraten, PR, Neuheitenmeldungen, Inhaltsangaben, Vorschau sowie Themen, die mit Briefmarken nichts zu tun hatten und
* zu 20 % aus Geschichte, wobei Briefmarken lediglich der Anlaß zur Themenwahl waren und
* rund 10 % blieben dann für Themen übrig, die Sammler unter dem Aspekt "aktuelles Wissen" lesenswert finden könnten - so sie denn gefunden werden - und wenn, dann betrafen sie nur Ausgaben und Anlässe bis etwa 1955.
Sucht man also wissenswertes oder Hilfen zu seinem Hobby, dem schönsten der Welt, dem Briefmarkensammeln, dann sind Briefmarkenzeitungen fehl am Platz. Sie bieten, von Ausnahmen abgesehen, nichts dergleichen.
Grüß Gott, liebe Briefmarkenfreunde !
Gut Ding, besonders Qualität, will Weile haben, langsam wachsen.
So auch diese Seite, auf der ich, Günther Köpfer, Briefmarkensammler seit mehr als 50 Jahren, Sie herzlich Willkommen heiße.
Den Briefmarkensammler als Zielgruppe, ist der philatelistische Buch- und Zeitschriftenmarkt übersäht von Angeboten, die allesamt vorgeben, für ihn gemacht, nützlich und, logischerweise, „unentbehrlich“ zu sein.
Einige wenige unentbehrliche gibt es tatsächlich, aber selbst bei den meisten Empfehlenswerten muß man teils gewaltige Abstriche machen. Als Grund hierfür sehe ich, daß sie fast alle aus der Ecke kommen, die mit dem Briefmarkensammler möglichst gute, nur leider oft einseitige Geschäfte machen möchten - immer zu dessen Nachteil.
Viele Titel solcher Literatur muß man jedoch als „nicht empfehlenswert“ einstufen.
Hierfür Geld auszugeben, wäre wie Geld aus dem Fenster zu werfen. Durch nur teilweise Information, komplettes Weglassen oder fehlende Interpretation werden uninformierte Sammler auf falsche, ausschließlich dem Handel dienende Fährten gelockt.
Ergebnis sind, wie derzeit zigtausende, ja hunderttausende Beispiele beweisen, in Jahrzehnten teuer erkaufte, nun wertlose Sammlungen – und verärgerte Sammler.
Mit meinen diversen Internet-Auftritten möchte ich solch furchtbare Entwicklungen vermeiden helfen, und mit meiner neuen Seite www.briefmarken-literatur.de Entscheidungshilfen für oder gegen den Kauf irgendwelcher Briefmarken-Literatur geben.
Für die Bewertung stelle ich ganz einfach die logischen Ansprüche von uns Sammlern an ein Produkt dem gegenüber, was es tatsächlich beinhaltet, fertig.
Sortiert nach
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kann man dann die Bewertungsergebnisse als
"?" (für eigene Werke)        sehr empfehlenswert        
empfehlenswert
bedingt empfehlenswert         
nicht empfehlenswert
ablesen
Vom jeweils bewerteten Produkt kommt man mit einem Klick zur Besprechung, in der einmal weitere Informationen und Tipps hierzu gegeben werden, vor allem aber über, „Anspruch“, „Tatsachen“, „Realität“, „Bewertung“, wie es zum jeweiligen Urteil gekommen ist.
Freuen würde ich mich darüber, wenn ich Bewertungen zum Positiven verändern dürfte, denn das wäre ja mit der Anerkennung des Briefmarkensammlers als solchem verbunden.
Viel Spaß!