Briefmarken-Literatur
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Aus dem Briefmarken-Lexikon
Briefzentrum
In früheren Zeiten gab es in jeder größeren Stadt eine Hauptpost und viele Filialen, die sich als Dienstleistungszentren verstanden und auch so präsentierten.
Die Hauptpost war zentrale Sortierstelle, d.h. die Inhalte der vielen Briefkästen, die standen fast in Sichtweite zueinander, wurden dort gestempelt, sortiert, gebündelt und dann weitergereicht. Die Filialen erbrachten im Prinzip die gleichen Leistungen, jedoch ohne die Sortierfunktion.
Der Briefmarkensammler, der ja im Regelfall Briefmarken kaufte ohne eine Leistung, also den Transport und die Zustellung eines Poststücks, zu fordern, wurde zuvorkommend, ja freundlich bedient. Die meisten hatten einen Beamten, ja, das waren früher Beamte, die ohne dazu aufgefordert zu werden, Wünsche erfüllten.
Das hat sich in Zeiten der Gewinnmaximierung komplett verändert. Ein grundsätzlicher Weg dahin ist die Rationalisierung. Ihr fielen und fallen weiterhin die Postämter zum Opfer, die durch Postagenturen ersetzt werden.
In diesem Zusammenhang wurden die Briefmarkensammler vom normalen Schalter ebenfalls wegrationalisiert, an die Philatelie-Shops verwiesen, bei denen sie all das speziell für sie produzierte Machwerk und die immer massenhafter auftauchenden Neuerscheinungen kaufen und mit Sammlerstempel versehen lassen konnten.
Am normalen Schalter wurde ihm beschieden, daß man bestimmte Dienstleistungen nicht mehr erbringen dürfe.
Da hätte man einen Dachverband gebraucht, der interveniert hätte und die Sammlermacht gebündelt in die Waagschale geworfen hätte. Fehlanzeige!
Früher gab es Stempel von tausenden kleiner, mittlerer und großer Postämter, Individualität pur. Aus vorbei. Heute wandert alle Post aus größten Einzugsgebieten zur Abstempelung und Weiterleitung bei den Briefzentren. Stempeldiversifikation nein, Einheitsbrei ja - milliardenfach die gleichen Stempel.
Selbst die Post, die der Sammler am Schalter eines noch bestehenden Postamts aufgibt und "schön" stempeln läßt, landet im Briefzentrum und wird durch nochmaliges Stempeln / Überstempeln philatelistisch zerstört. Dabei ist diese Post doch Eigentum des Versenders, oder?
Und vertraut man als Sammler darauf, daß die "Sammlerpost" im Briefzentrum sauber und vor allem "kalkulierbar" gestempelt wird, liegt man auch wieder total daneben. Die Stempelmaschine schematisch und schrammt aber derart über das Poststück, daß die Briefmarken in absolut den meisten Fällen beschädigt, also nicht mehr sammelfähig sind.
Ach ja, in keinem der genannten Fälle hat sich ein Dachverband intensiv und ausdauernd um die Belange der Sammler gekümmert. Braucht man den überhaupt?
Aber man selbst kann ja auch reagieren, was letztendlich der wirkungsvollste Weg für eine Änderung ist.
Guten Abend, liebe Briefmarkenfreunde !
Gut Ding, besonders Qualität, will Weile haben, langsam wachsen.
So auch diese Seite, auf der ich, Günther Köpfer, Briefmarkensammler seit mehr als 50 Jahren, Sie herzlich Willkommen heiße.
Den Briefmarkensammler als Zielgruppe, ist der philatelistische Buch- und Zeitschriftenmarkt übersäht von Angeboten, die allesamt vorgeben, für ihn gemacht, nützlich und, logischerweise, „unentbehrlich“ zu sein.
Einige wenige unentbehrliche gibt es tatsächlich, aber selbst bei den meisten Empfehlenswerten muß man teils gewaltige Abstriche machen. Als Grund hierfür sehe ich, daß sie fast alle aus der Ecke kommen, die mit dem Briefmarkensammler möglichst gute, nur leider oft einseitige Geschäfte machen möchten - immer zu dessen Nachteil.
Viele Titel solcher Literatur muß man jedoch als „nicht empfehlenswert“ einstufen.
Hierfür Geld auszugeben, wäre wie Geld aus dem Fenster zu werfen. Durch nur teilweise Information, komplettes Weglassen oder fehlende Interpretation werden uninformierte Sammler auf falsche, ausschließlich dem Handel dienende Fährten gelockt.
Ergebnis sind, wie derzeit zigtausende, ja hunderttausende Beispiele beweisen, in Jahrzehnten teuer erkaufte, nun wertlose Sammlungen – und verärgerte Sammler.
Mit meinen diversen Internet-Auftritten möchte ich solch furchtbare Entwicklungen vermeiden helfen, und mit meiner neuen Seite www.briefmarken-literatur.de Entscheidungshilfen für oder gegen den Kauf irgendwelcher Briefmarken-Literatur geben.
Für die Bewertung stelle ich ganz einfach die logischen Ansprüche von uns Sammlern an ein Produkt dem gegenüber, was es tatsächlich beinhaltet, fertig.
Sortiert nach
Ratgeber            Kataloge und Handbuch-Kataloge
Zeitschriften         Artverwandtes
kann man dann die Bewertungsergebnisse als
"?" (für eigene Werke)        sehr empfehlenswert        
empfehlenswert
bedingt empfehlenswert         
nicht empfehlenswert
ablesen
Vom jeweils bewerteten Produkt kommt man mit einem Klick zur Besprechung, in der einmal weitere Informationen und Tipps hierzu gegeben werden, vor allem aber über, „Anspruch“, „Tatsachen“, „Realität“, „Bewertung“, wie es zum jeweiligen Urteil gekommen ist.
Freuen würde ich mich darüber, wenn ich Bewertungen zum Positiven verändern dürfte, denn das wäre ja mit der Anerkennung des Briefmarkensammlers als solchem verbunden.
Viel Spaß!